Unsere Fahnen


Die älteste noch erhaltene Unkeler Wappenfahne wurde 1921 unter dem 1. Vorsitzenden Emil Gehrs angeschafft und kann noch im Stadtarchiv bewundert werden. Sie zeigt: Das Unkeler Stadtwappen, umgeben von einem Eichenlaubkranz und zwei verschlungenen Händen. Das Stadtwappen trägt die Inschrift: Junggesellen-Verein Unkel. Ein Double aus dem Jahre 1950 ist leider spurlos verschwunden.



Anlässlich des 225-jährigen Jubiläums im Jahr 2000 wurde die Fahne zum zweiten mal neu aufgelegt.



Im Jahre 1963 entwarf Josef Arens eine weitere Wappenfahne mit der Abbildung der Madonna des Schutzengelhauses. Finanziert wurde die Fahne durch eine Haussammlung unter dem 1. Vorsitzenden Heribert Selzer. Die mittlerweile brüchige Fahne dem Stadtarchiv übergeben und im Jahr 2008 nocheinmal neu aufgelegt.


1956 wurde eine neue Wappenfahne mit dem Wahrzeichen von Unkel, dem Gefängnisturm, angeschafft, entworfen von dem Kunstmaler Josef Arens. Bürgermeister Daniel Vollmer taufte die Fahne mit Unkeler Rotwein, Fähnrich war damals Otto Muß U, später Ehrenfähnrich des Junggesellenvereins. Auf seine Initiative wurde die Fahne im Jahre 1992 neu aufgelegt, gestiftet von ehemaligen Fähnrichen. Die Fahne von 1956 befindet sich im Stadtarchiv.


Die „Blaue Fahne“ wurde 1980 unter dem Vorsitzenden Roland Hafen angeschafft. Sie zeigt, nach den Entwürfen von Josef Arens, die Pumpe, die auf dem mittleren Markt steht, umrahmt von zwei typischen Junggesellensymbolen, zwei verschlungenen Händen und einem Eichenkranz. Die verschlungenen Hände symbolisieren Einigkeit. Mit dieser Fahne gewann Jens Müller drei Mal in Folge die Bundesmeisterschaft aller Klassen.


Ebenfalls auf Initiative unseres verstorbenen Ehrenfähnrichs Otto Muß stifteten 1992 ehemalige Fähnriche eine weitere Wappenfahne. Sie zeigt unseren Pfarrpatron, den heiligen St. Pantaleon. Als Vorlage diente die Pantaleonsbüste in der Pfarrkirche. Nach der Kirmes 2003 wurde sie wegen Rissen im dem sehr dünnen Stoff dem Stadtarchiv übergeben.